Was genau sich die Evolution bei der Entwicklung von Schnecken dachte, weiß ich nicht. Der kulinarisch-versierte Franzose hätte vielleicht eine Knoblauch-Petersilien getränkte Antwort in petto, aber ich rede hier in erster Linie von Nacktschnecken (die Hugh Fearnley Whittingstall aus dem River Cottage mit wirklich viel Kreativität und Ausdauer versucht hat, schmackhaft zu machen. Es ist ihm nicht gelungen.).

Meine Damen, meine Herren. Es ist Zeit. Zeit für den Chelsea Chop. Der Chelsea Chop – ein Wundermittel englischer Gärtner, Geheimtipp für lange Blütezeit und der Weg zu kompakten, buschigen Pflanzen. Greift also zur Gartenschere und hört gut zu.

Die Welt braucht mehr Duftwicken. Finde ich. Und anscheinend nicht nur ich - in England gibt es tatsächlich eine eigene Gesellschaft  - The National Sweet Pea Society. Ich liebe sie (die Engländer und die Duftwicken).

Wenn Du auf der Suche nach einer Blume bist, die Dir den gesamten Sommer große Freude bereitet, absolut unkompliziert ist und Deinen Garten zu einem Blütenmeer macht, solltest Du Dich näher mit Kosmeen (Schmuckkörbchen) befassen.

Mähen, hacken, jäten, gießen und düngen, ein Garten kann einen schon gut beschäftigen. Wenn er, der ja eigentlich Ort der Entspannung, des Ausruhens und des Staunens sein sollte, immer mehr Platz auf der To-Do-Liste des Alltags einnimmt oder schlichtweg die Arbeit körperlich zu herausfordernd wird, ist es vielleicht an der Zeit mal über seine eigenen vier Zäune nachzudenken.

Bei über 30.000 Rosensorten ist die Wahl der richtigen Rose gar nicht so einfach. Deswegen bekommst Du von mir einen Leitfaden, wie Du am besten die für Dich passenden Rosen auswählst, um Deinen Garten in einen blühenden und duftenden Traum zu verwandeln.

Ich sitze letzten Sommer mit einem dieser typischen Motivationsbücher (mit den üblichen Floskeln à la "Was sind Deine Ziele, was Deine Visionen?") nachmittags auf dem Bett in Frankreich, nachdem ich gerade etwas ideenlos bin, auf der Suche nach neuen Inspirationen, nicht sicher, was ich eigentlich wirklich will und wie meine nächsten Monate werden sollen. Und plötzlich erinnere ich mich ganz klar an etwas.

Meine Großeltern lebten in der Provence. Als Kind habe ich oft bei ihnen die Ferien verbracht - und fast alle Weihnachtsferien. Neben vielen schönen Weihnachtsritualen gab es eine besondere Tradition, die ich bis heute mit meinen Großeltern und meiner Zeit dort verbinde. Jedes Jahr pflückte Papette (mein Großvater) kiloweise Oliven vom eigenen Baum und legte sie selbst ein.

Wenig ist dem Gärtner, der Gärtnerin, verhasster, als der plötzliche Schwund liebevoll aufgezogener Pflänzchen, frisch gekaufter Blumen oder zarter Salattriebe, die über Nacht wie vom Erdboden verschluckt werden. Meist nicht vom Erdboden sondern von gefrässigen, laut schmatzender (bilde ich mir zumindest ein) Mäulern.

Meist ist es ja so: Der Hang im Garten nervt.  Das Rasenmähen wird zum Kraftakt (oder doch Schafe?), die Bepflanzung ist eine mittelgroße Herausforderung, das Wasser fliesst einfach unaufdringlich an den Pflanzen vorbei und der gemütliche Sitzplatz auf abschüssigem Untergrund wird zur Rutschpartie. Aber er ist tatsächlich auch ein Segen.  Die Hanglage ist nämlich die beste Voraussetzung für räumlich spannende Strukturen.

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