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Meine Großeltern lebten in der Provence. Als Kind habe ich oft bei ihnen die Ferien verbracht - und fast alle Weihnachtsferien. Neben vielen schönen Weihnachtsritualen gab es eine besondere Tradition, die ich bis heute mit meinen Großeltern und meiner Zeit dort verbinde. Jedes Jahr pflückte Papette (mein Großvater) kiloweise Oliven vom eigenen Baum und legte sie selbst ein.

Wenig ist dem Gärtner, der Gärtnerin, verhasster, als der plötzliche Schwund liebevoll aufgezogener Pflänzchen, frisch gekaufter Blumen oder zarter Salattriebe, die über Nacht wie vom Erdboden verschluckt werden. Meist nicht vom Erdboden sondern von gefrässigen, laut schmatzender (bilde ich mir zumindest ein) Mäulern.

Meist ist es ja so: Der Hang im Garten nervt.  Das Rasenmähen wird zum Kraftakt (oder doch Schafe?), die Bepflanzung ist eine mittelgroße Herausforderung, das Wasser fliesst einfach unaufdringlich an den Pflanzen vorbei und der gemütliche Sitzplatz auf abschüssigem Untergrund wird zur Rutschpartie. Aber er ist tatsächlich auch ein Segen.  Die Hanglage ist nämlich die beste Voraussetzung für räumlich spannende Strukturen.

Dieses Gefühl der tiefen inneren Ruhe beginnt tatsächlich schon in dem Moment, wenn man auf die lange, gerade Auffahrt einbiegt. Es ist einer dieser ganz besonderen Orte, die mich erden. Komplett runterkommen und tief durchatmen. Kompromisslose Bergluft und Heublumenduft. Und nebst Wiesen, Barfußpfaden und Waldduft, gibt es jetzt also auch noch diesen Kräutergarten.

Überall im Garten leuchten jetzt die Hagebutten. Aber die Beeren sehen nicht nur schön am Strauch, in Kränzen und in der Vase aus, sie schmecken auch ganz vorzüglich. Zum Beispiel in Hagebuttenmarmelade.

Save the Date! 

Am 14.9.2019 findet mein Workshop 

"Cottage Garten zum Mitnehmen" im Gartencenter Kiefl in Gauting statt.

Ich bin zwischen 12 - 16 Uhr vor Ort und zusammen zaubern wir einen herbstlichen Cottage Garten für Deinen Balkon, Terrasse oder Garten.

Außerdem kannst Du mir alle Fragen zum Thema Cottage Garten stellen.

Ich freue mich sehr, wenn Du dabei bist und wir mit erdschwarzen Fingernägeln Deinen Blütentraum für den Herbst gestalten...

Auch wenn ich mir den Cottage Garten auf die Stirn geschrieben habe, ganz so weit entfernt liegt er ja nicht - der Bauerngarten. Vieles haben sie gemeinsam, und eine klare Trennungslinie kann man, und muss man vielleicht auch gar nicht, ziehen. Nachdem aber jetzt der Bauerngarten in unseren Breitengraden doch eher ein Begriff, als der Cottage Garten ist, ist es an der Zeit, auch ihn mit einem Beitrag zu würdigen.

Der Sichtschutz. Ob Du damit einen nicht ganz so schönen Blick verdecken möchtest, vor neugierigen Blicken schützen oder Deinen Garten zu einem gemütlichen Refugium machen willst - er sorgt für Geborgenheit und kann eventuell auch Wind und Wetter abhalten.

Eine der romantischsten Pflanzen für Deinen Garten. Vollkommen unkompliziert, eine Bienenweide und dichte Blütenwolken verzaubern auch trockene Standorte. Natalie vom Wilden Gartenherz stellt sie uns vor.

Keine Frucht wird so sehr mit Weihnachten verknüpft wie der Apfel. Der heutige Beitrag aus dem "Grünen Adventskalender" kommt aus dem Cottage Garten. Ideen für eine bezaubernde Deko mit Äpfeln und Zieräpfeln. Alle einfach und schnell nachzumachen.

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