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11 TIPPS FÜR EINEN PRACHTVOLLEN DAHLIENSOMMER

Dahlien sind eine der farbenprächtigsten und wundervollsten Blumen, die Deinen Garten, Terrasse oder Balkon zum Leuchten bringen.


Was Du unbedingt wissen solltest, damit Deinem Dahliensommer dieses Jahr nichts im Weg steht:


(Wenn Du zum ersten Mal mit Dahlien startest oder noch recht neu in dem Thema bist, empfehle ich Dir zuerst meinen ausführlicheren Blogpost zu Dahlien lesen. Ich habe ihn Dir HIER verlinkt.)



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1. Je mehr Sonne = desto mehr Blüten

Die Rechnung ist ganz einfach. Die Dahlie ist eine Sonnenanbeterin und produziert umso mehr Blüten, je sonniger sie steht. Sie toleriert zwar Halbschatten, wird dann aber nicht so üppig blühen.



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2. Nicht zu früh starten

Ich kenne die schreckliche Ungeduld. Man möchte am liebsten sofort und auf der Stelle loslegen. Ich bin oft eingeknickt, habe die Dahlien im März bereits vorgezogen und es dann bitter bereut.


Wenn dann im April schon recht große Pflanzen tagsüber in die Sonne wollen und ich diese dann tagein, tagaus raus in den Garten, rein ins Haus, raus in den Garten, rein ins Haus schleppen musste. Deswegen: Fang nicht zu früh mit dem Vorziehen an.


Foto: Seila Malo

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3. Vor der Pflanzung wässern?

Beim Thema "Dahlienknollen vor dem Einpflanzen wässern" scheiden sich die Geister. Die Gefahr besteht, dass die mit Wasser vollgesogene Knolle fault. Wenn Du sie im Haus vorziehst, kannst Du Deine Dahlienknollen vorher wässern. Setze sie dann in trockene Erde und gieße sie, wenn der erste grüne Trieb aus der Erde schaut. Wenn Deine Knollen vertrocknet und verschrumpelt sind, tut es ihnen gut vor dem Pflanzen ein paar Stunden gewässert zu werden.


Willst Du sie direkt in den Garten pflanzen, ist die Erde zu dieser Jahreszeit meistens ziemlich feucht. Dann würde ich sie eher nicht wässern.


Foto: Seila Malo

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4. Vorsprung durch Vorziehen

Du möchtest eine noch längere Blütenpracht? Dann solltest Du Deine Dahlien vorziehen.

Je nach Sorte blühen sie dann von Juni bis zum ersten Frost. Dafür pflanzt Du die Knollen in Töpfen im Haus (oder im frostfreien Gewächshaus).

Abgesehen davon, dass sie dann früher und länger blühen, haben die bereits größeren Pflanzen einen entscheidenden Vorsprung und somit bessere Chancen gegenüber der Gefräßigkeit von Schnecken.


Foto: Janina Laszlo

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5. Stützen

Da viele Sorten ziemlich hoch und groß werden können, solltest Du sie stützen oder festbinden. Am besten schon gleich bei der Pflanzung einen Stab in die Erde stecken, dann riskierst Du nicht die Knolle später versehentlich aufzuspießen.


6. Pinzieren

Ich empfehle Dir, Deine Dahlien zu pinzieren. Dafür wirst Du, wenn auch ein bisschen später, mit deutlich mehr Blüten belohnt. Sobald die Triebe eine Größe von 20 – 30 cm erreicht haben, schneide den Haupttrieb mit einer scharfen Schere oder einem guten Messer direkt über einem Blattpaar ab. Das kostet ein wenig Überwindung, aber bewirkt, dass die Dahlien unterhalb des Schnittes weitere Triebe bilden und sich verzweigen. Zudem wird die Dahlie kräftiger im Wuchs und auch die Blütenstängel entwickeln sich stabiler. 


Foto: Syl Gervais


7. Düngen

Wenn Du die Erde vor dem Pflanzen mit ausreichend Kompost oder anderem Dünger versorgst, sollten den Dahlien eigentlich den ganzen Sommer über ausreichend Nährstoffe zur Verfügung stehen, denn organischer Dünger baut sich langsam ab. Bei nährstoffarmen Böden kannst Du ab und zu etwas Dünger (mineralischer Dünger ist für mich immer zweite Wahl, da er dem Boden langfristig nicht gut tut) mit ins Gießwasser geben. Ab (Früh-)Herbst nicht mehr düngen, damit die Pflanzen die Nährstoffe abbauen und die Knollen ausreifen können.


Vermeide Dünger mit zu viel Stickstoff, dann bekommst Du mehr Blätter als Blüten.


Kultivierst Du Deine Dahlien ausschließlich im Topf, kannst Du sie ruhig häufiger mit etwas Dünger verwöhnen.


Foto: Seila Malo

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8. Schnecken

Leider stehen Dahlien ganz oben auf der Menüliste unserer schleimigen Gartenmitbewohner. In nur einer Nacht können sie die frischaustreibenden Dahlien dem Erdboden gleichmachen.

Daher sollten sie unbedingt geschützt werden. Ich lege um den Stiel meiner frischgepflanzten Dahlien unbehandelte Schafwolle. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass die Wolle ein ausgezeichneter Dünger ist. Traditionelle Schneckenkragen machen auch einen guten Job und halten die gefrässigen Biester zumindest so lange ab, bis die Pflanze groß und stark genug ist. In Notfällen kannst Du leider auch Schneckenkorn verwenden – achte unbedingt darauf, dass es mit dem Wirkstoff Eisen-III-Phosphat ist, dieser ist unschädlich für andere Tiere.


Und tatsächlich habe ich beobachtet: wenn die Pflanzen größer sind, verlieren die Schnecken auch das Interesse an ihnen.


Hast Du Dahlien im Topf, empfehle ich Dir den Topf mit Schnexagon zu bestreichen, dann sind sie gut geschützt.



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9. Keine Samen ansetzen lassen

Gaaaanz wichtig für eine üppige Blüte: Entferne Verblühtes, damit die Blüten keine Samen ansetzen. Fangen sie erstmal mit der Samenbildung an, ist für die Dahlie ihre Pflicht zur Fortpflanzung getan und sie produziert keine Blüten mehr. Das wäre sehr schade. Du kannst Dir regelmäßig Blüten für die Vase schneiden – trau Dich, Deine Dahlien werden Dich mit einem Blütenmeer bis in den späten Herbst hinein belohnen. 


Dafür den Stängel über einem Blattpaar abschneiden, es bilden sich dann auf jeder Seite zwei neue Triebe – und neue Blüten!


10. Knollen teilen

Du solltest Deine Knollen immer wieder teilen, wenn sie sehr groß werden – dann bleibt Deine Dahlie blühfreudig. Ausserdem bekommst Du auch gleich mehr Pflanzen. Der ideale Zeitpunkt ist ab März, wenn die Knollen beginnen auszutreiben und im Winterlager sogenannte Augen gebildet haben, aus denen die jungen Triebe wachsen.


Falls Du Dir schwer tust, Augen zu erkennen, hole die Dahlien ins Warme und lass sie ein paar Tage vortreiben.



Anschließend die Knollen einfach auseinanderziehen oder mit einem scharfen Messer von der Mutterknolle trennen. Ganz wichtig: Achte darauf, dass auf jedem Stück mindestens ein Auge zu sehen ist und sie einen Hals und eine Knolle hat. Die Schnittstelle eventuell mit Holzkohle behandeln. Die Dahlie sollte dann relativ bald eingepflanzt werden.



11. Keine Angst vor dem ersten Frost

Immer wieder staune ich, wenn jemand schon Ende September aus Angst vor dem ersten Frost seine Dahlien aus der Erde holt. Das ist so schade, weil er/sie womöglich wochenlange Blüten verpasst. Du kannst mit bestem Gewissen abwarten, bis der erste Frost da war. Der wird Deinen Knollen nicht schaden. Wenn Deine Dahlien morgens braun und schwärzlich sind, dann ist es soweit. Aber auch dann hast Du immer noch ein paar Tage Zeit.


Foto: Michaela Eriksson

Die wunderschöne "Penhill Watermelon".



Weil ich Dahlien so sehr liebe, habe ich ihnen ein ganzes BUCH gewidmet. Wenn Du mehr über sie erfahren möchtest:



Den ausführlicher Blogpost über Dahlien gibt es HIER.

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