MOOS - geliebt, gehasst, geschasst oder gehätschtelt.

Es spaltet uns Gartenbesitzer in zwei Lager.

Und wenn ich ganz ehrlich bin, ist das Lager der Liebenden (ich!) wahrscheinlich kleiner.


Das Moos. Die einen dulden es überhaupt nicht. Droht sich der Winzling in ihrem Rasen auszubreiten, werden sofort Gegenmaßnahmen ergriffen. Es wird vertikutiert, gemäht, gesät, gedüngt und leider auch manchmal zur Chemiekeule gegriffen.


Natürlich hat dieser Ansatz auch seine Berechtigung (der Einsatz von Herbiziden allerdings nicht), es gibt natürlich Argumente dafür, Moos aus dem Rasen zu entfernen: Wer RASEN will, will kein MOOS.


Foto: Myicahel Tamburini Pexels


Da es quasi nicht im Boden wurzelt, ist es starker Beanspruchung durch z.B. fußballspielende Kinder nicht gewachsen. Moos kann deshalb auch kein Wasser aus dem Boden ziehen, wird also in längeren Trockenperioden unansehnlich braun, bei Feuchtigkeit wiederum sehr rutschig. Dazu kommt noch der ästhetische Aspekt, Vertreter perfekter Rasenflächen empfinden Moos einfach als unschön im Gesamtbild.