MEINE 14 LIEBLINGE, DIE DEN GARTEN VERZAUBERN - ohne Arbeit zu machen

"Sarah, dein Garten muss ja soooo viel Arbeit machen." Diesen Satz höre ich jedes Mal, wenn sich jemand meinen Garten anschaut.

Nein. Nein. Nein.

Mein Garten macht nicht viel Arbeit und kostet mich verhältnismäßig auch wenig Zeit. Denn die habe ich nicht. Und trotzdem blüht er von Januar bis Dezember. Üppigst.

Natürlich muss ich ab und zu im Garten arbeiten (und ich schreibe hier ungerne "muss" und "arbeiten" - ich tue es nämlich sehr gerne).

Klar, regelmäßiges Rasenmähen, aber welcher Gartenbesitzer muss das nicht? Und der Rückschnitt im Frühjahr. Ab und zu versorge ich tatsächlich auch einige (längst nicht alle!) meiner Pflanzen mit Nahrung und Wasser. Und alle paar Wochen muss ich das Unkraut in die Schranken weisen, ja klar. Aber sonst... steht der Genuss des Gartens im Liegestuhl ganz vorne.

Worin liegt dann das Geheimnis?

In der richtigen Auswahl der Pflanzen. Und in der Behauptung, dass ein gepflegter Rasen mehr Arbeit macht als ein intelligent angelegtes Staudenbeet.

Und natürlich ist es eine Frage der Perspektive, ob ein Garten "Arbeit" macht. Für mich ist das nur Arbeit, wenn mein Zeitplan eng getaktet ist. Und das ist er leider momentan sehr stark.

Also Mut zur Blütenfülle, trau Dich ran an Deinen Märchengarten.

Hier stelle ich Dir meine genügsamsten no-work-no-time Pflanzen vor, die Dich Jahr für Jahr mit vielen Blumen erfreuen werden.

Ein Satz vorab: Die unkomplizierteste Pflanze kümmert und mickert, wenn ihre Ansprüche nach Sonne und Boden nicht erfüllt sind. Es lohnt sich in jedem Fall, vor der Pflanzung in gute Erde zu investieren und die Lichtverhältnisse im Auge zu behalten. Und klar sollte sein, dass eine frischgepflanzte Pflanze in der ersten Zeit regelmäßig mit Wasser versorgt werden muss.

So, jetzt aber zu meinen Lieblingen für Faule:

Wenn Du mich schon besser kennst, weißt Du natürlich wer (mal wieder) ganz oben auf der Liste steht:

DIE RAMBLERROSE

Ohne die geht im verwunschenen Garten einfach nichts.

Und sie macht wirklich keine Arbeit.

Nimm keine Mehrfachblühende (Nein??? Nein. Denn dann verfolgt Dich wieder der Drang das Verblühte abzuschneiden (das frisst Zeit) und Du liegst eher unentspannt im Liegestuhl). Greif lieber auf eine Einmalblühende zurück, die Hagebutten bildet. Dann hast Du im Herbst und oft auch noch im Winter (je nach Appetit der Vögel) auch noch was zu bestaunen.

Für welche Du Dich dann entscheidest, hängt in erster Linie vom Standort, Einsatz und Farbwunsch ab.