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Meine Großeltern lebten in der Provence. Als Kind habe ich oft bei ihnen die Ferien verbracht - und fast alle Weihnachtsferien. Neben vielen schönen Weihnachtsritualen gab es eine besondere Tradition, die ich bis heute mit meinen Großeltern und meiner Zeit dort verbinde. Jedes Jahr pflückte Papette (mein Großvater) kiloweise Oliven vom eigenen Baum und legte sie selbst ein.

Ein einfaches und köstliches Rezept - aus dem Buch "Véroniques Kleine Klassiker" von Véronique Witzigmann - erschienen im Becker, Joest, Volk Verlag (das übrigens zum Teil im Cottage Garten und in meiner Küche fotografiert wurde).

Meine Mamette, meine Großmutter, machte im Herbst immer Quittenbrot (Pâte de Coing), Quittenbrot - wobei ich das Wort Brot irgendwie missverständlich finde. Quittenkonfekt passt da besser. Das Quittenbrot trocknete dann auf dem Dachboden und wurde zu Weihnachten als eines der traditionellen 13 Desserts serviert. Glücklicherweise hat Mamette alle ihre Rezepte handschriftlich in einem kleinen Notizbuch hinterlassen und nachdem unser Quittenbau...

Früher mochte ich Dahlien nicht und empfand sie als spießig und altmodisch. Wahrscheinlich liegt es aber weniger an meiner Geschmacksveränderung als an der unglaublichen Sortenvielfalt, die die Züchtung in den letzten Jahren hervorgebracht hat, dass mich diese spätsommerlichen, farbenprächtigen Blumen inzwischen so verzaubern. Über 30.000 verschiedene Sorten gibt es inzwischen.

So schön der Herbst sein kann - aber irgendwann kommt die Zeit, dann sind die bunten Blätter nicht mehr bunt und überziehen - bis sie mühsam entfernt werden - als braune Schicht den Rasen, die Stauden sind verwelkt oder schon abgeschnitten. Alles ein bisschen traurig und melancholisch.

Das sind die kleinen Besonderheiten des Alltags, die einen glücklich machen. Auf Betreiben von My Cottage Garden erhält das SOS-Dorf Hohenroth 2000 Blumenzwiebeln von den Firmen Nebelung und Sperli.

Auch wenn der Frühling gefühlte Lichtjahre entfernt ist, irgendwann ist er wieder da. Und mit ihm die Freude auf längere Tage, die Ungeduld den Winter endlich abzuschütteln und die Vorfreude auf sonnige, warme Momente.   Nach dieser gärtnerischen Dürre, ist die Verzückung über jedes noch so kleine Blümchen, das den Kopf aus der Erde steckt, riesengroß. Also, runter vom Sofa, nochmal rein in die Stiefel.

Meine Großmutter Mamette aus der Provence machte im Herbst immer Pâte de Coing. Quittenkonfekt, das auf dem Dachboden trocknete und an Weihnachten als eines der traditionellen 13 Desserts serviert wurde.  Auf ihrem Rezept basierend, habe ich mit Brombeeren und Holunderbeeren experimentiert. Herausgekommen sind fruchtiges Brombeerkonfekt und Holunderbeer-Röschen.

Wie ich den Spätsommer liebe. Kräftige Farben, gefüllte Erntekörbe voll glänzender Tomaten, grüner und gelber Zucchini, saftiger Pfirsiche und duftender Pflaume

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